Sensorfelder

Flexibel und für eine Vielzahl von Kundenanwendungen einsetzbar hat Hoffmann +  Krippner frei programmierbare resistive Sensorfelder entwickelt.

Die Form, Fläche und das Design können ganz nach Kundenwünschen und -anforderungen gestaltet werden. Dementsprechend lassen sich nicht nur viereckige, sondern auch runde, ovale und sogar dreieckige Tastenfelder herstellen.

Als stufenloser Sensortaster ist eine Integration ebenfalls in Folientastaturen oder andere Bedienelemente möglich.

Funktionsprinzip

Das Funktionsprinzip der Sensorfolder gleicht einem resistiven Touchscreen. Die leitfähigen Kontaktflächen werden hierfür auf zwei Schichten einmal in x- und einmal y-Richtungen aufgedruckt und durch Abstandshalter voneinander getrennt. Bei Betätigung des Sensorfeldes wird der jeweilige x- und y-Wert an einen Controller weitergegeben und so die genaue Position ermittelt.

Lediglich die nicht vorhandene Transparenz unterscheidet die Sensorfelder von einem Touchscreen.

Zum Einsatz kommen die Sensorfelder beispielsweise als Mousepad an Orten, die eine Handschuhbedienung erfordern. Also dort, wo kapazitive Systeme an ihre Grenzen stoßen. Individuell bedruckbare Oberflächen maximieren zusätzlich die Flexibilität sowie die Individualität im kundenspezifischen Einsatz.

Vor- und Nachteile

Vorteile

  • Frei programmierbar
  • mit Handschuhen bedienbar
  • stufenlos
  • flexibel in Form und Design

Nachteile

  • Gestenbedienung ist nur sehr eingeschränkt möglich
  • Verschleiß aufgrund der mechanischen Belastung bei der Bedienung

Einsatzbereiche

Die frei programmierbaren Sensorfelder lassen sich aufgrund ihrer Flexibilität in Form und Design in nahezu jede Anwendung integrieren. Durch die Möglichkeit ein Sensorfeld in eine Gerätefront oder eine Folientastatur zu integrieren, verhindert eine geschlossene Oberfläche das Eindringen von Schmutz, Staub oder Flüssigkeiten.

Die ausgereifte Technologie kommt in der Medizintechnik bereits tausendfach zum Einsatz. Aber auch das industrielle Umfeld profitiert von innovativen Sensorfeldern.